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Die neue Ära der Outdoorküchen

Leistungen

Editorial Design, Art Direction, Fotografie, Crowdfunding

lareh war technisch durchdacht, aber kommunikativ noch nicht existent. Das Produkt – ein modulares Küchensystem mit einem Raster von 466 bis 1.280 mm – war komplex genug, um Erklärungsarbeit zu brauchen, und hochwertig genug, um Begehren zu wecken. Beides gleichzeitig zu leisten, war die eigentliche Designaufgabe.

Das zentrale Problem: Outdoor-Küchen werden meist als Einzelanfertigungen verkauft. lareh wollte das Gegenteil – ein System. Wer kein System denkt, kauft auch keins. Meine Arbeit begann also nicht bei der Ästhetik, sondern bei der Frage: Wie macht man Modularität begreifbar und begehrenswert zugleich?

Markenidentität: Präzision als Haltung

Auf Basis einer bestehenden Bildmarke entwickelte ich die Wortmarke – mit dem Ziel, technische Seriosität und natürliche Materialität in einer einzigen Form zu verbinden. Geometrisch konstruiert, aber nicht kalt.

Für den digitalen Auftritt realisierte ich eine Logoanimation, die diese Spannung sichtbar macht: Präzision, die sich organisch entfaltet. Kein Gimmick – sondern ein Einstieg in das Markengefühl, bevor das erste Wort gelesen wird.

Das Farbsystem folgt derselben Logik: Erdtöne als Fundament, geometrische Strukturen als Kontrast.

Website & Informationsdesign: Komplexität auflösen

Das modulare System war das stärkste Argument von lareh – und das schwierigste zu kommunizieren. Ich entschied mich gegen eine klassische Produktpräsentation und für eine interaktive Informationsarchitektur: Nutzer können das Rastersystem selbst erkunden, Kombinationen verstehen, Dimensionen greifen.

Das Ziel war kein Katalog, sondern ein Konfigurations-Erlebnis. Wer die Website verlässt, soll nicht nur wissen, was lareh ist – sondern bereits wissen, welche Küche seine ist.

Content & Copywriting: Eine Sprache für zwei Zielgruppen

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